Industrie 4.0

Industrie 4.0 – Wirtschaft 4.0 und GRAFCET

Begriffsklärung
Der Begriff Industrie 4.0 steht für eine Verzahnung der industriellen Produktion mit den Techniken der Kommunikations- und Informationstechnik. Das Ziel ist eine Produktion, die sich selbst regelt und gegebenenfalls optimiert („smart factory“). Die Produktion soll hierdurch an Effizienz gewinnen.

Risiken
Wird der Begriff weiter gefasst und nicht nur auf die industrielle Produktion beschränkt, so liegt nahe, dass sich der Trend, einfache Tätigkeiten von Computern erledigen zu lassen, in Zukunft weiter verstärken wird. Es ist zu erwarten, dass dies sämtliche Bereiche im Berufsleben (Diagnosen in der Medizin, Rechtssprechung, Steuererklärung …) treffen wird.
Die Auswirkungen auf die Gesellschaft bleiben abzuwarten. Ebenso wird das Thema Datensicherheit in diesem Zusammenhang einen sehr großen Stellenwert erhalten.

Techniken
Ohne die einzelnen Techniken aufzuzählen kann zusammenfassend gesagt werden, dass Technologien aus der Welt der Informationstechnik immer tiefer in die Systeme der Produktionsketten (Logistik, Lagerhaltung, Produktion, Auslieferung …) integriert werden. Bei diesem Prozess sind eine Vielzahl von Schnittstellen zwischen den Systemem nötig.

Welche Rolle spielt hierbei GRAFCET?
Aus obigen Überlegungen wird klar, dass es günstig wäre eine Schnittstelle zwischen IT und Automatisierung verwenden zu können, die von Personen aus beiden Bereichen gleichermaßen beherrscht wird.
Immer dann, wenn an dieser Schnittstelle die Funktion einer Anlage eine bedeutende Rolle spielt, hat GRAFCET seine Stärken.
Alle Fachkräfte aus den Bereichen IT und Automatisierungstechnik/ Maschinenbau etc. können mit Hilfe eines GRAFCET die Funktion bzw. das Verhalten einer Anlage problemlos diskutieren.
Auch zu Dokumentationszwecken hätte man hierzu ein mächtiges Werkzeug zur Hand.