GRAFCET "zerlegt" ein Steuerungsverhalten in einzelne Schritte. Jeder einzelne Schritt steht so für einen bestimmten Anlagenzustand. Um die Schritte voneinander unterscheiden zu können, erhalten sie eindeutige Bezeichnungen wie Nummern oder sonstige Bezeichnungen.
Schritte können in einem GRAFCET zwei Zustände besitzen: aktiv oder inaktiv. Schritte werden über Verbindungslinien (sog. Wirkverbindungen) miteinander verbunden.
Grafische Darstellung eines Schrittes in GRAFCET: Schrittkästchen, welches als Quadrat gezeichnet wird und eine Bezeichnung erhält.
Typische Fehler:
a) Eine Schrittbezeichnung wird mehrfach verwendet. In umfangreicheren Anlagen arbeiten viele Teil-GRAFCETs nebeneinander, die Schrittbezeichnungen dürfen hierbei nicht mehrfach verwendet werden!
b) Der Schrittbezeichnung wird der Buchstabe X vorangestellt. Dies hätte zur Folge, dass die Schrittvariable des Schrittes X3 nun XX3 lauten würde. Dies wäre nicht normverletzend, jedoch sehr verwirrend und daher nicht zweckdienlich!
